Dienstag, 22. November 2011

Eine Entschuldigung und [Rezept] 'Das Knabberproblem'

Ein fröhliches Hallo an alle, die unserem Blog, trotz langer Postingpause, immer noch folgen!
Es ist wohl erst einmal eine kleine Entschuldigung für diese lange Sendepause angebracht. Diese war nicht unbedingt beabsichtigt, aber es war uns aufgrund mehrerer Gründe nicht wirklich möglich, neue Rezepte hochzuladen:
1. Wegen der vielen neuen Kochbücher, die wir uns gekauft haben, haben wir erst einmal diese durchgetestet. Wegen Copyright ist es uns natürlich nicht möglich, diese hier zu präsentieren. Falls uns aber ein Kochbuch besonders gut gefällt, werden wir dieses hier erwähnen wie bisher.

2. Schlicht und einfach: Zeitmangel.

Daher: Ein "Entschuldigung" an euch alle!


So, da das jetzt hoffentlich geklärt ist, hier mal wieder etwas neues, das jeder, der einen Backofen zu Hause hat, ausprobieren kann, als relativ gute Alternative zu herkömmlichen 'Knabberzeug':
Alles was man dafür braucht ist entweder Toast (ob alt oder frisch ist egal, alt ist nur besser, weils dann knuspriger wird) oder alte Brötchen, bzw. Brot. Erdäpfel/Kartoffeln wären auch möglich, diese müssen allerdings geschält werden.

Zutaten:
- (altes) Brot/Brötchen/Toast oder Erdäpfel/Kartoffeln (Menge je nach Hunger)
- Öl (vorzugsweise Olivenöl)
- Knoblauch oder Kräuter
- Salz

Eventuell Zutaten für einen Dip:
- Sauerrahm
- Knoblauch oder Kräuter + etwas Salz


1. Man zerkleinert das Brot, Brötchen oder den Toast, ob in Streifen oder kleine Stücke ist egal, sie sollten nur ungefähr Fingerdick sein.

2. Je nach Geschmack mischt man sich etwas Olivenöl mit Knoblauch oder Kräutern (Bei Kräutern empfehle ich italienische, wie Oregano oder Basilikum), bzw. mit Curry oder ganz simpel mit Salz an und bestreicht damit ein Backblech. Wenn man Erdäpfel/Kartoffeln genommen hat, so sollte man diese in das Olivenöl geben und einmal gut durchmischen.
Dabei bitte beachten: Weniger ist oft mehr. Geht sparsam mit dem Öl um, man kann schließlich, falls es zu wenig ist, etwas mehr hinzugeben.


3. Toaststücke auf dem Backbleck gut verteilen, sodass sie nicht aneinander festkleben können, falls noch etwas von der Öl-Kräutermischung übrig ist, dieses darüber verteilen.

4. Ab in den Ofen damit bei 180-200 °C.

5. Eine bestimmte Wartezeit gibt es nicht, denn nach eigener Erfahrung funktioniert jeder Herd unterschiedlich. Daher rate ich, nach ungefähr 5 Minuten regelmäßig in den Backofen zu schauen, zwischendurch, wenn es möglich ist, die Toaststücke auch wenden, dann werden sie rundum knusprig. Wer es besonders knusprig haben will, lässt das Backbleck auch etwas länger drinnen (aber nicht anbrennen lassen!).
Bei Erdäpfeln/Kartoffeln gilt eine längere Wartezeit, mind. 10-15 Minuten, da diese noch gar werden müssen. Wer sich nicht sicher ist ob dies der Fall ist, nimmt sich einfach eines heraus und probiert es.


6. Backblech aus dem Herd nehmen und die Toaststücke in eine Schüssel geben. Wer will, kann sich zu den Erdäpfeln/Kartoffeln auch einen Dip machen, falls sie einem zu ungewürzt sind (z.B. mit Sauerrahm und Kräutern oder Knoblauch)

Vorbereitungszeit: ca. 5-10 Minuten.
Backzeit: Je nach Material 5-10 bis (nach eigener Erfahrung) maximal 20-25 Minuten.

Samstag, 13. März 2010

[Rezept] Spaghetti Bolognese

Ein einfaches, aber immer wieder gern gegessenes Gericht! Für den großen Hunger - und einen Haufen hungriger Studentinnen, wie sich herausgestellt hat ;-D


Zutaten für etwa 4 Personen:
  • eine handvoll Spaghetti
  • eine große Zwiebel
  • 1/2 kg Faschiertes (kommt darauf an, wie fleischhaltig die Sauce sein soll)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Tomatensaft
  • Salz, Pfeffer, Oregano...
  • evt. Parmesan
Gesalzenes Wasser in einem großen Topf aufkochen. Währenddessen Zwiebeln und Knocblauch schneiden und in einem weitern Topf in Olivenöl erhitzen, bis sie glasig werden. Faschiertes dazugeben und solange anbraten, bis es gräulich-braun wird. Erst dann Tomatensaft dazugießen und köcheln lassen; Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack untermischen.
Nudeln in das kochende Wasser geben und etwa 9-12 Minuten kochen lassen. In einem Sieb Wasser ablaufen lassen - portionieren, mit Parmesan bestreuen und genießen!

[Kochbücher] Nachschub an "Basic"s

Da ich mich nun schon erfolgreich an mehr als nur einem Rezept ausprobiert habe, gibt es auch gleich Nachschub aus der "Basic"-Reihe von GU.

Diesmal Basic Cooking
Wo Basic draufsteht, sind auch Basics drin: wirklich alles, was man braucht, um schnell gut zu kochen. Das neue Allroundkochbuch bietet Basic Know-how zu Einkauf, Vorrat, Garmethoden und Küchengeräten, dazu Lieblingsrezepte von Großmutters Klassiker bis zum In-Snack und von der Suppe bis zum Dessert - mit pannensicheren Anleitungen und Tips & Tricks von zwei Profis in punkto Koch- und Eßkunst. Für den erhöhten Funfaktor sorgt die trendige Gestaltung und eine Schreibe, die Lust aufs Kochen, Essen und Genießen macht.

und Sweet Basics

Die süßen Dinge des Lebens boomen wie nie: Eine unglaubliche Vielfalt an Schokolade, fantasievolle Eissorten und Kaiserschmarrn in neuen Varianten lassen die Herzen höher schlagen. Dass es beim Zubereiten von Desserts und süßen Sattmachern nicht nur auf pfiffige Ideen, sondern auch auf ein paar grundlegende Techniken ankommt, wird in Sweet Basics in gewohnt unterhaltsamer Art demonstriert. Vom Lieblingsrezept aus Kindertagen bis zum kreativen Highlight zeigt dieses Buch, das jeder sich einfach und schnell den Alltag versüßen kann.




Da wird es sicher nicht lange dauern, bis ich etwas daraus ausprobiere... hm...

Dienstag, 9. März 2010

[Ausprobiert] Cheesecake

Weil ich Cheesecakes sehr gerne habe, musste ich mich auch einmal selbst an einen wagen. Dafür habe ich allerdings zwei Rezepte aus "Basic Baking" mishandelt, muss ich zugeben.
Und zwar habe ich das Cheesecake- mit dem Californian-Cheesecake-Rezept kombiniert. Vom ersten den Teig, vom zweiten den Belag. Der besteht nämlich da nicht aus Topfen, sondern aus Doppelrahmfrischkäse - das musste ich einfach ausprobieren!
Hier ein paar Produktionsfotos:












Ich persönlich (und meine Familie (: ) bin begeistert von dem Rezept. "Basic Baking" hält einfach Erklärungen bereit, mit denen beim Backen eigentlich gar nichts schiefgehen kann. Wer also gerne backen will, sich aber nicht immer sicher ist, was er zu tun hat, sollte zu diesem Buch greifen.


Dienstag, 2. März 2010

[Kochbücher] Wir kamen, wir sahen, wir kauften

Wer kocht, der braucht auch Kochbücher - ganz logisch, oder? Mit diesem Credo in die Kochbuchabteilung einer Buchhandlung zu gehen kann...fatal enden. Na gut, ganz so fatal war es nicht, nur für die Geldbörse vielleicht...

1. 1000 Recipes to Try Before You Die
Eine kulinarische Weltreise, unterteilt in unterschiedliche Regionen von Europa über Amerika bis Asien.



2. Muffins (GU)
Kreative Ideen für den Muffin-Fan. Sehr angesprochen hat mich ein Eis-Muffin Rezept...



3. Salate (GU)
Salate! Ich gebe es zu, ich liebe Salate! Aber irgendwann gehen einem doch die Ideen aus. Deswegen: ein Salat-Buch musste her. Hier findet man auch das eine oder andere eher ungewöhnliche Rezept.



4. Basic baking
Ich liebe dieses Buch schon jetzt, denn: Nicht nur hat man zum einen einmal die klassischen Teigarten (Mürbteig, Rührteig) erklärt, es gibt auch Nebeninformationen zu Nüssen, Früchten u.ä. samt Haltbarkeit und allem anderen Wissenswerten. Es gibt alle möglichen Rezepte vom Kuchen über den Cookie bis zum eigenen Brot.


Damit hätten wir dann alles von Internationaler Küche, über Back-Basics und Muffins zu delikaten Salaten. Die Erfolge und Misserfolge der Rezepte werden natürlich dokumentiert und hier mit allen geneigten Lesern und Mit-Hobby-Köchen geteilt.
Ich freu mich jedenfalls schon auf die kommende Back-Session...






Montag, 1. März 2010

[Experiment] Fruchtpalatschinken

Was Neues aus unserem Hause: Fruchtpalatschinken!


Da sie so gut waren, wollen wir euch auch dieses Rezept nicht vorenthalten!

Man braucht: Palatschinken und dann den Frucht- und Eis-Teil. Für 2-4 Personen braucht man
für die Palatschinken:
  • 2 Eier
  • 1 Kaffeebecher Milch
  • 1 Kaffeebecher Mehl
für die Füllung:
  • div. Früchte (Erdbeeren, Himbeeren...)
  • Vanilleeis

Zubereitung:
Eier und Milch miteinander verquirlen, Mehl hinzufügen und so lange mit dem Schneebesen bearbeiten, bis es schön schäumt. Ein wenig Butter in eine (am besten Palatschinken-) Pfanne geben und dann steht dem Palatschinken-backen nichts mehr im Wege!
Natürlich könnt ihr auch euer eigenes Rezept verwenden, wenn ihr eines habt.
Die fertigen Palatschinken auf einem Teller beiseite stellen und über die Früchte hermachen: Eure süßen Früchtchen einfach in Würfel oder Streifen schneiden. Das Eis ein wenig antauen lassen, damit es sich später besser herausnehmen lässt.
Die Früchte dann auf eine Palatschinke legen, Eis darüber, Palatschinken zusammenfalten und mit den zusammengelegten Seiten nach unten drehen. Zur Garnierung ein paar Früchte und Eis auf dem Teller drapieren.



















Mahlzeit!


Donnerstag, 25. Februar 2010

[Experiment] Burger McMandl

Also - heute wollten wir mal McDonald's im trauten Heim erleben. Und siehe da - es ist gelungen. Tatsächlich sind wir so begeistert von unserer Kreation gewesen, dass wir beschlossen haben, die Stätte des ultimativen Fastfoods zu meiden und stattdessen nur noch zu Hause Burger zu kochen. Kommt gesünder, billiger und BESSER!

Das Endprodukt sah so aus:


Mhhhhhhhhh.........

Naja, für alle Kochbegeisterten machen wir eine kleine Einführung, wie sich jeder selbst seinen perfekten Burger machen kann.
Also, was braucht man?
  • Burger-Brötchen (überall zu kaufen)
  • Senf, Ketchup
  • Salat
  • Tomaten/ Paradeiser
  • Zwiebeln
  • Käse(scheiben) - in unserem Fall Gouda
  • Faschiertes Fleisch
Zubereitung:
Zuerst wird das Faschierte in Form gebracht - einfach kleine Burgerfleisch-Scheiben kneten. Mit Pfeffer und Salz würzen. (Für Kräuterliebhaber: In das Fleisch können auch verschiedene Kräuter nach Belieben untergemischt werden.) Wer will, kann sein Fleisch auch mit Semmelbröseln, Ei und Co. binden, wir haben das nicht gemacht. (Und das hat auch keinen Unterschied gemacht!)
Dann Zwiebeln in Scheiben/ Ringe schneiden - nicht in Würfel! Diese Scheiben dann im in der Pfanne erhitzten Öl anbraten. Wer es gerne knusprig hat: Zwiebeln in Mehl wälzen. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen, sobald sie glasig bzw. knusprig genug sind, und beiseite stellen.
In die Pfanne kommen dann die Fleischscheiben und werden dort richtig gut durchgebraten. In der Zwischenzeit können die Brötchen aufgeschnitten und in einem Toaster ein wenig knackiger gemacht werden ;-)
Tomaten schneiden, Salat rupfen und waschen. Sobald das Fleisch dann durch ist, wird der Käse oben auf gelegt und ein wenig geschmolzen. Gouda war da perfekt! Kurz bevor das Fleisch auf die Brötchen gelegt wird, Senf und Ketchup auf die zwei Hälften geben, dann das Fleisch drauf, darauf Salat, Tomaten und zum Abschluss die Zwiebeln.



Deckel drauf, Mahlzeit!


Wir sind uns einig und geben dem Rezept 5 von 5 Erdbeeren!